Eine Hundedecke klingt zunächst nach einem ziemlich einfachen Produkt. Ein Stück Stoff, vielleicht ein bisschen gefüttert, vielleicht kuschelig. Fertig.
Wenn man sich aber einmal genauer damit beschäftigt, merkt man schnell: Hundedecke ist nicht gleich Hundedecke.
Eine Decke, in die sich dein Hund abends gemütlich einkuscheln soll, hat andere Eigenschaften als eine Liegedecke für den Restaurantbesuch. Eine Hundedecke fürs Sofa soll vor allem Polster und Bezug vor Haaren und Schmutz schützen, während eine Reisedecke für Hunde unterwegs möglichst wenig Platz im Gepäck einnehmen sollte. Und dann gibt es Hunde, die tatsächlich eine zusätzliche Wärmeschicht brauchen, weil sie aufgrund ihres Fells, ihrer Körperstatur, ihres Alters oder ihres Gesundheitszustands schneller frieren.
Genau deshalb lohnt es sich, vor dem Kauf einer Hundedecke einmal zu überlegen: Was soll sie eigentlich können?
Und: Braucht mein Hund überhaupt eine Decke? Frieren manche Hunde tatsächlich schneller als andere? Und woran erkennt man, dass es einem Hund zu kalt ist?
Die Antworten sind weniger kompliziert, als man zunächst denkt. Man muss nur ein bisschen genauer hinschauen.
Die wahrscheinlich naheliegendste Antwort lautet: Weil Hunde gern weich und gemütlich liegen.
Das stimmt. Aber es ist nur ein Teil der Geschichte.
Eine Hundedecke kann deinem Hund einen vertrauten Liegeplatz geben, wenn ihr unterwegs seid. Gerade bei Restaurantbesuchen, im Café, im Ferienhaus oder bei Freunden kann eine eigene Decke helfen, aus einem fremden Platz einen kleinen, bekannten Rückzugsort zu machen.
Eine Decke kann außerdem Wärme speichern. Das ist besonders dann interessant, wenn dein Hund zu den Vierbeinern gehört, die bei niedrigen Temperaturen schneller frieren. Wie gut ein Hund mit Kälte zurechtkommt, hängt unter anderem von Körpergröße, Körpermasse, Felltyp, Alter, Gesundheitszustand und Ernährungszustand ab. Kleine Hunde und Hunde mit kurzem oder dünnem Fell sind beispielsweise häufiger kälteempfindlich als Hunde mit dichter Unterwolle und Deckhaar.
Und dann gibt es noch einen sehr praktischen Grund:
►Eine Hundedecke schützt das, worauf dein Hund liegt.
Das Sofa. Den Autositz. Den Lieblingssessel. Den Hotelteppich. Oder deine frisch gewaschene Lieblingshose, wenn dein Hund grundsätzlich der Meinung ist, dass genau diese Hose der beste Schlafplatz des Hauses ist.
Eine gute Hundedecke kann also gleichzeitig Komfort, Wärme, Hygiene und Mobilität bieten.
Nur sollte sie für den jeweiligen Zweck geeignet sein.
Wenn du nach „Hundedecke“ suchst, findest du eine ziemlich große Bandbreite: dünne Fleecedecken, dicke Kuscheldecken, Steppdecken, Plaids, wasserabweisende Matten, Reisedecken, Decken zum Zudecken und sogar beheizbare Modelle.
Das kann verwirrend sein.
Deshalb würde ich zunächst drei grundsätzliche Einsatzbereiche unterscheiden:
| Einsatz | Was die Decke können sollte |
|---|---|
| Zum Daraufliegen | ausreichend gepolstert, angenehm auf dem Untergrund, möglichst transportabel |
| Zum Zudecken | weich, leicht und flexibel, damit der Hund sich darunter bewegen kann |
| Als Schutzdecke | pflegeleicht, waschbar und groß genug, um Sofa, Sessel oder Auto abzudecken |
Die Grenzen sind natürlich nicht immer scharf. Eine gute Hundedecke kann auch mehrere dieser Aufgaben erfüllen.
1. Die Hundedecke zum Daraufliegen
Stell dir folgende Situation vor:
Du sitzt im Restaurant. Dein Hund liegt unter dem Tisch. Der Boden ist kalt, hart und wahrscheinlich nicht unbedingt das, was man als gemütliche Liegefläche bezeichnen würde.
Natürlich könnte dein Hund einfach auf dem Boden liegen.
Aber warum sollte er?
Eine Liegedecke für Hunde schafft eine kleine, vertraute Insel zwischen Hund und Untergrund. Sie hält etwas Abstand zum kalten Boden, macht das Liegen angenehmer und kann gleichzeitig dafür sorgen, dass dein Hund nicht direkt auf einem verschmutzten oder feuchten Untergrund liegt.
Gerade unterwegs finde ich diese Funktion besonders praktisch.
2. Die Hundedecke zum Zudecken
Der Klassiker:
Dein Hund liegt auf seinem Platz, seufzt zufrieden, dreht sich noch einmal um und bekommt von dir eine Decke über den Rücken gelegt.
Manche Hunde lieben das.
Andere stehen sofort auf und schauen dich an, als hättest du gerade einen mittelschweren Eingriff vorgenommen.
Beides ist völlig in Ordnung.
Eine Hundedecke zum Zudecken sollte grundsätzlich leichter und flexibler sein als eine reine Liegedecke. Dein Hund sollte sich darunter bewegen und die Decke bei Bedarf selbst verlassen können. Besonders praktisch sind deshalb dünnere Decken, die Wärme geben, ohne schwer auf dem Körper zu liegen.
Eine zusätzliche Decke kann vor allem dann angenehm sein, wenn ein Hund leicht friert oder bereits auf einer warmen Liegefläche liegt und trotzdem gern etwas über dem Körper hat.
Das kann beispielsweise bei sehr schlanken Hunden mit kurzem Fell der Fall sein. Auch ältere Hunde können empfindlicher auf Kälte reagieren.
Eine Zudecke ist dabei keine medizinische Maßnahme. Sie sollte nicht dazu benutzt werden, gesundheitliche Symptome zu kaschieren.
Wenn dein Hund plötzlich ständig friert, stark zittert, ungewöhnlich schlapp wirkt oder sich auffällig verändert, gehört das in die Hände eines Tierarztes. Bei einer echten Unterkühlung können Schwäche, Verwirrtheit, flache Atmung oder Kollaps auftreten und es handelt sich um einen medizinischen Notfall.
Die Vorstellung „Hunde haben Fell und frieren deshalb nicht“ hält sich erstaunlich hartnäckig.
Fell schützt zwar vor Wärmeverlust, aber Hunde unterscheiden sich erheblich in der Qualität dieser Isolation.
Ein dichtes Fell mit Unterwolle kann deutlich besser isolieren als ein kurzes, dünnes Haarkleid. Auch Körpergröße, Körpermasse, Körperfett, Alter, Gesundheitszustand und Gewöhnung an kalte Temperaturen spielen eine Rolle.
Deshalb kann ein Hund bei derselben Außentemperatur frieren, während ein anderer noch völlig entspannt ist.
Kurzhaarige Hunde
Hunde mit sehr kurzem oder dünnem Fell haben weniger Schutz vor Wärmeverlust.
Dazu gehören beispielsweise Windhunde wie Greyhounds, Galgos oder Whippets. Besonders bei diesen Rassen kommt hinzu, dass sie einen sehr schlanken Körperbau und wenig Körperfett besitzen.
Das ist kein Zeichen für Untergewicht. Es gehört zum normalen Körperbau dieser Hunde.
Ihre geringe Isolation kann aber dazu führen, dass sie bei kaltem Wetter schneller frieren.
Wer schon einmal einen Windhund im Winter beobachtet hat, kennt das typische Bild: draußen wird noch schnell die Runde erledigt und anschließend möglichst zügig wieder der warme Platz aufgesucht.
Hunde mit dichtem Unterfell
Am anderen Ende stehen Rassen wie Siberian Husky oder Alaskan Malamute.
Ihr dichtes Fell mit Unterwolle ist eine hervorragende natürliche Isolation. Solche Hunde kommen mit niedrigen Temperaturen normalerweise wesentlich besser zurecht als ein kurzhaariger, sehr schlanker Hund.
Das bedeutet trotzdem nicht, dass sie bei jeder Witterung unbegrenzt draußen bleiben können.
Nässe, Wind und lange Aufenthalte in der Kälte verändern die Situation. Auch ein Hund mit dichtem Fell kann auskühlen.
Kleine Hunde können schneller auskühlen
Auch die Körpergröße spielt eine Rolle.
Kleine Hunde haben im Verhältnis zu ihrem Körpervolumen eine größere Körperoberfläche. Dadurch können sie Wärme schneller an die Umgebung abgeben als größere Hunde.
Das ist einer der Gründe, weshalb kleine Hunde bei niedrigen Temperaturen besonders aufmerksam beobachtet werden sollten.
Allerdings wäre es falsch, daraus eine feste Temperaturgrenze abzuleiten.
Es gibt keinen Wert wie „unter 5 Grad braucht jeder kleine Hund eine Decke“.
Die individuelle Kältetoleranz ist viel wichtiger.
Ältere Hunde und Hunde mit gesundheitlichen Problemen
Ein Hund, der als junger Erwachsener problemlos durch den Winter gekommen ist, kann im Alter deutlich kälteempfindlicher werden.
Das kann verschiedene Gründe haben.
Ältere Hunde bewegen sich häufig weniger und produzieren dadurch weniger Körperwärme. Gleichzeitig können Muskelmasse und Körperfett abnehmen. Auch Gelenkerkrankungen können dazu führen, dass kaltes Wetter unangenehmer wird.
Bei Hunden mit Arthritis kann eine warme, gut gepolsterte Liegefläche deshalb besonders angenehm sein.
Auch nach Erkrankungen oder bei stark reduziertem Körpergewicht kann zusätzliche Wärme sinnvoll sein.
Wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen „Der Hund fühlt sich mit einer Decke wohler“ und „Der Hund friert ungewöhnlich stark“.
Wenn sich das Verhalten plötzlich verändert, sollte man die Ursache tierärztlich abklären lassen.
►Eine Decke kann Wärme geben. Sie kann aber keine Erkrankung behandeln.
3. Die Hundedecke fürs Sofa: Kuschelplatz und Schutz in einem
Jetzt kommen wir zu einer ganz anderen Aufgabe.
Der Hund liegt auf dem Sofa.
Natürlich.
Und selbstverständlich genau dort, wo du eigentlich sitzen wolltest.
Wenn du das kennst, ist eine Hundedecke fürs Sofa eine ziemlich praktische Erfindung.
Sie schützt den Sofabezug vor Haaren bzw. Schmutz und markiert gleichzeitig einen eigenen Liegeplatz für deinen Hund.
Bei einer solchen Decke würde ich in erster Linie auf die Pflege achten.
Denn eine Sofadecke für Hunde ist im Idealfall keine empfindliche Dekoration. Sie sollte regelmäßig gewaschen werden können und trotzdem nach vielen Wäschen noch ordentlich aussehen.
4. Die Reisedecke für Hunde: Der kleine mobile Liegeplatz
Eine Reisedecke für Hunde muss vor allem praktisch sein.
Sie sollte sich leicht zusammenlegen oder rollen lassen und nicht so viel Platz benötigen, dass sie auf Reisen zum eigenen Gepäckstück wird.
Besonders nützlich ist sie für:
Eine Reisedecke muss dabei nicht jede Aufgabe gleichzeitig erfüllen.
Wenn sie hauptsächlich im Restaurant verwendet wird, braucht sie möglicherweise weniger Polsterung als eine Decke, auf der der Hund mehrere Stunden im Auto liegen soll.
Wenn sie vor allem im Sommer draußen eingesetzt wird, sind andere Eigenschaften wichtig als bei einer Winterdecke. Denn eine Decke, die zuhause wunderbar gemütlich ist, aber im Rucksack keinen Platz mehr für die Leine, Wasserflasche und Leckerlis lässt, hat ihren praktischen Zweck ziemlich schnell verloren.
Hier ist also der Einsatzbereich entscheidend.
Nein.
Ein Hund muss nicht grundsätzlich zugedeckt werden.
Wenn dein Hund warm genug liegt, sich wohlfühlt und seine Schlafumgebung passt, braucht er keine zusätzliche Decke nur deshalb, weil Menschen nachts gern unter einer Decke schlafen.
Aber: Viele Hunde mögen es trotzdem.
Eine Decke kann Wärme geben und gleichzeitig ein begrenztes, vertrautes Gefühl vermitteln. In meinem eigenen Alltag gehört das Zudecken meiner beiden Windhunde beispielsweise zur Abendroutine. Nach der letzten Runde draußen gibt es noch ein kleines Betthupferl, anschließend werden die beiden zugedeckt und das Licht geht aus.
Das ist natürlich kein allgemeines Rezept für guten Hundeschlaf.
Es ist einfach eine Routine, die für uns funktioniert.
Und genau darum geht es bei einer Hundedecke häufig: Sie muss nicht zwingend notwendig sein, um sinnvoll zu sein.
1.Größe
Der Hund sollte bequem darauf liegen können.
Für einen Hund, der sich gern lang ausstreckt, braucht man entsprechend mehr Fläche. Ein kleiner Hund, der sich zum Schlafen eng zusammenrollt, kommt mit weniger aus.
Bei einer Zudecke ist die Größe ebenfalls relevant: Sie sollte den Hund ausreichend bedecken, ohne so groß und schwer zu sein, dass sie ihn beim Bewegen behindert.
2.Material
Das Material bestimmt, wie sich die Decke anfühlt, wie warm sie ist und wie leicht sie gepflegt werden kann.
Baumwolle ist angenehm und vielseitig. Fleece ist leicht und unkompliziert. Wolle kann sehr gut isolieren, benötigt aber je nach Verarbeitung eine sorgfältigere Pflege.
Auch die Fellart des Hundes kann eine Rolle spielen.
Manche Materialien ziehen Hundehaare geradezu magisch an. Wer einen stark haarenden Hund hat, wird deshalb andere Prioritäten haben als jemand mit einem Hund, der kaum Haare verliert.
3.Füllung
Für eine reine Zudecke reicht häufig eine leichte bzw. keine Füllung.
Eine Liegedecke darf etwas stärker gepolstert sein.
Dabei sollte die Füllung gleichmäßig verteilt bleiben und nicht bereits nach kurzer Zeit an einer Stelle zusammensacken.
4.Unterseite
Bei einer Decke für unterwegs lohnt sich ein Blick auf die Unterseite.
Soll sie auf einem kalten Boden liegen? Auf feuchtem Gras? Im Auto? Auf einem Sofa?
Je nach Einsatz können eine rutschhemmende, robuste oder wasserabweisende Unterseite sinnvoll sein.
5.Waschbarkeit
Dieser Punkt wird meiner Meinung nach häufig unterschätzt.
Eine Hundedecke wird benutzt.
Und zwar wirklich.
Sie liegt auf dem Boden, nimmt Haare auf, kommt mit Pfoten in Kontakt und begleitet den Hund möglicherweise nach draußen.
Deshalb sollte man vor dem Kauf prüfen, wie die Decke gewaschen werden darf und ob sie zum eigenen Alltag passt.
Eine empfindliche Wolldecke kann wunderbar sein. Wer aber eine Decke sucht, die nach jedem Spaziergang direkt in die Waschmaschine wandert, sollte sich nach einem unkomplizierteren Material umsehen.
Nein.
Eine wasserdichte Hundedecke klingt zunächst praktisch, ist aber nicht für jeden Einsatz notwendig.
Auf dem Sofa wäre eine wasserabweisende Oberfläche beispielsweise weniger wichtig als gute Waschbarkeit und ein angenehmes Gefühl.
Für draußen oder im Auto kann eine wasserabweisende Unterseite dagegen sehr praktisch sein.
Es kommt wieder auf die Frage zurück: Wo soll die Decke eingesetzt werden?
Eine Hundedecke und ein Hundebett erfüllen unterschiedliche Aufgaben.
Das Hundebett ist in der Regel der feste Schlafplatz. Es bietet eine definierte Liegefläche und mehr Polsterung.
Die Hundedecke ist flexibel.
Sie kann das Hundebett ergänzen, auf dem Sofa liegen oder mit auf Reisen gehen.
Für viele Hunde ist deshalb die Kombination sinnvoll: ein guter, ruhiger Schlafplatz zuhause und eine oder mehrere Decken für zusätzliche Wärme und für unterwegs.
Wie wichtig ein geeigneter Schlafplatz ist, zeigt sich auch daran, dass Hunde einen großen Teil des Tages mit Schlafen und Ruhen verbringen. Entscheidend ist dabei nicht nur die Dauer des Schlafs, sondern auch die Möglichkeit, ungestört zu ruhen.
Eine Decke kann dabei helfen, den Liegeplatz angenehmer zu machen. Sie ist aber nur ein Teil der gesamten Schlafumgebung.
Vielleicht ist das letztlich ihre schönste Funktion.
Eine Hundedecke kann vertraut riechen, sich vertraut anfühlen und immer wieder an unterschiedlichen Orten auftauchen.
Im eigenen Wohnzimmer.
Im Auto.
Im Ferienhaus.
Unter dem Restauranttisch.
Bei Freunden.
Der Hund muss dabei nicht jedes Mal einen komplett neuen Schlafplatz akzeptieren. Seine eigene Decke ist gewissermaßen ein kleines Stück Zuhause, das mitreist.
Gerade bei Hunden, die unterwegs nicht sofort entspannen können, kann das hilfreich sein.
Natürlich ist auch das individuell. Manche Hunde legen sich auf ihre Decke und schlafen sofort. Andere ignorieren sie konsequent und suchen sich stattdessen den einzigen Teppich im Raum aus.
Auch das ist sehr hundetypisch.
Wenn du mich fragst: Eine gute Hundedecke kann erstaunlich viele Aufgaben übernehmen.
Aber sobald dein Hund regelmäßig mit unterwegs ist, finde ich zwei unterschiedliche Decken ziemlich sinnvoll.
Eine bleibt zuhause.
Die andere liegt im Auto oder wandert mit ins Restaurant, ins Ferienhaus oder zu Freunden.
Das hat einen ganz einfachen Vorteil:
Die Reise-Hundedecke muss nicht jedes Mal aus dem Wohnzimmer verschwinden.
Und die schöne Sofa-Decke muss nicht plötzlich auf dem nassen Boden vor dem Café liegen.
Wer mehrere Hunde hat, kennt außerdem noch eine weitere Wahrheit:
Man braucht manchmal nicht eine Decke pro Hund. Man braucht eine Decke pro Hund plus eine Reserve.
Denn irgendwie liegt am Ende doch immer jemand auf der falschen…
Am Ende ist eine Hundedecke ein erstaunlich unkompliziertes Stück Ausstattung.
Sie muss nicht zehn Funktionen haben.
Sie sollte zum Hund passen, zum Einsatzort und zu dem, was im Alltag tatsächlich gebraucht wird.
Für einen frierenden Windhund kann eine wärmende Decke sinnvoll sein. Ein Hund mit dichtem Unterfell braucht möglicherweise weniger zusätzliche Isolation. Für einen älteren Hund kann eine gut gepolsterte Unterlage angenehmer sein. Auf dem Sofa kommt es vor allem auf Pflege und Größe an. Unter dem Restauranttisch ist eine kompakte Reisedecke oft praktischer als ein großes, schweres Hundekissen. Und sie sollte so verarbeitet sein, dass man sie nicht nach einer Saison ersetzen möchte.
Manchmal ist die beste Hundedecke jedoch einfach die, auf der der Hund freiwillig liegen bleibt.
Wenn du dich mit dem Thema Hundedecke beschäftigst, lohnt sich auch ein Blick auf den Schlafplatz insgesamt. Denn eine gemütliche Decke ist nur ein Teil der Umgebung, in der ein Hund zur Ruhe kommt.
Im Beitrag „Bester Hundeschlaf ever: Meine 7 ultimativen Tipps“ geht es um Schlafplatz, Ruhe, Routinen und darum, was Hunden helfen kann, wirklich zur Ruhe zu kommen.
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